Lebensläufe automatisch auslesen — ohne jemanden zu bewerten.
Vierzig Bewerbungen, drei Dateiformate, ein Nachmittag mit dem Taschenrechner. FlowHR trägt zusammen, was in jedem Lebenslauf steht, rechnet die Jahre und schreibt zu jeder Angabe, wo sie steht. Wen Sie einladen, entscheiden Sie.
Ohne Zahlungsdaten. Der Test endet von selbst.Zusammengetragen, nicht zusammengefasst.
Stationen mit Zeitraum, Arbeitgeber und Position. Ausbildung. Sprachen, Abschlüsse, Nachweise. Und hinter jeder Angabe der Satz aus dem Dokument, aus dem sie stammt.
Drei Bereiche, drei Zahlen.
Arbeit, Ausbildung und Zeit ohne Erwerbsarbeit — je Jahre, Zahl der Stationen und durchschnittliche Dauer. Bei Nina Krajnc: 9,9 Jahre Arbeit in zwei Stationen.
Die Fundstelle steht dabei.
Unter jeder Station der Satz aus dem Lebenslauf und der Abschnitt, aus dem er stammt. Wer zweifelt, schlägt nach.
„Keine Angabe“ ist eine Angabe.
Wo der Lebenslauf keine Position nennt, steht das da — in derselben Schrift wie alles andere.
Was der Mensch dazu geschrieben hat, steht wörtlich dabei.
Karenz, Pflege, Arbeitssuche, Einreise und Spracherwerb — in zehn geprüften Lebensläufen haben die Menschen ihre Zeiträume selbst erklärt. FlowHR übernimmt die Erklärung als Station. Nur wo nichts dasteht, steht der Zeitraum allein.
Karenz ist eine Station.
Nina Krajnc schreibt „Karenz“ zu 09/2017 bis 02/2020. Genau das steht in der Auswertung, mit Fundstelle: 2,4 Jahre ohne Erwerbsarbeit, so benannt, wie sie es benannt hat.
Neun Monate, zu denen nichts dasteht.
Zwischen Lehrabschluss und erster Stelle liegt bei ihr ein Zeitraum ohne Angabe. Er steht als Zeitraum, mit seiner Länge. Was er bedeutet, ist eine Frage fürs Gespräch.
In eigenen Worten, worauf es ankommt.
Sie schreiben an die Stelle, worauf zu achten ist — Staplerschein, Erfahrung im Lager, Schichtbereitschaft. FlowAI antwortet mit der Liste, wonach es in jeder Unterlage suchen wird. Was es aus dem Text nicht ableiten kann, sagt es dazu.
Die Liste zeigt, was verstanden wurde.
Aus „Erfahrung im Lager“ wird „Stationen mit Tätigkeit im Lagerbereich, mit Zeitraum“. Fehlt etwas, ergänzen Sie den Text — gefragt wird nicht, ob es verstanden wurde, es steht da.
Was selten im Lebenslauf steht, wird zur Frage.
Schichtbereitschaft findet sich in wenigen Lebensläufen. FlowAI sagt das und schlägt die Frage fürs Gespräch vor.
Unzulässige Kriterien werden abgewiesen.
Vor dem Speichern, mit Begründung. Der übrige Text bleibt gültig.
Drei Fragen statt einer Zahl.
Jede Bewerbung bekommt drei Fragen fürs Gespräch — aus dem, was dasteht, und dem, was fehlt. Auch die Bewerbung, die auf den ersten Blick passt.
Die Fragen kommen aus dem Dokument.
Bei Nina Krajnc: „Der Staplerschein stammt von 2016 — fahren Sie derzeit Stapler?“ — „Zwischen Juni 2013 und März 2014 steht nichts — was war in dieser Zeit?“ — „Zu Schichten steht nichts im Lebenslauf — welche Zeiten kommen für Sie infrage?“
Beim Foto steht es dabei.
Ein abfotografierter Ausdruck wird per Texterkennung gelesen. Oben auf der Karte steht dann: „Aus einem Foto gelesen — bitte die Daten prüfen.“ Und die erste Frage lautet: „Stimmen die Daten so?“
In der Bewerberliste: eine Angabe über die Unterlage.
Unter jedem Namen steht „ausgewertet“, „Lebenslauf, noch nicht ausgelesen“ oder „kein Lebenslauf“ — in derselben Schrift und Farbe, ohne Sortierung danach.
Was es nicht tut
Drei Dinge, die FlowHR beim Lebenslauf bewusst nicht tut — damit die Entscheidung bei Ihnen bleibt.
Keine Punktezahl, keine Rangfolge.
Die Bewerbungen stehen nach Eingang. Es gibt keine Prozentzahl für die Passung. Sterne vergeben Menschen — das System nicht.
Keine Empfehlung, keine Vorauswahl.
FlowHR sagt nicht, wen Sie einladen sollen, und sortiert niemanden aus. Auch keine Vorhersage über Verbleib oder Leistung.
Kein Foto, keine Stimme, kein Video, keine Entfernung.
Ausgewertet wird der Text des Lebenslaufs. Aus der Adresse wird keine Zahl.
Häufige Fragen zur Auswertung
Welche Dateien werden gelesen?
PDF, Word und Bilder — auch ein gescanntes PDF oder das Handy-Foto eines Ausdrucks.
Wo finde ich die Auswertung?
Bei der Bewerbung, auf der Karte „Lebenslauf — was darin steht“. Es ist nichts aufzurufen — sie steht da, wo Sie ohnehin sind.
Woher weiß ich, wie der Lebenslauf gelesen wurde?
Auf der Karte steht es: aus dem Text oder aus einem Bild, mit Datum und Seitenzahl. Wurde er schon einmal gelesen, steht auch das da.
Was passiert mit einem unzulässigen Kriterium?
Es wird abgewiesen, bevor es gespeichert wird, mit Begründung. Der übrige Text bleibt.
Gibt es einen Überblick über alle Bewerbungen einer Stelle?
Nein. Die Auswertung steht bei jeder Bewerbung einzeln.
Bringen Sie einen Lebenslauf mit.
Mit einem Beispiel-Lebenslauf, gern das Foto eines Ausdrucks. In der Demo lesen wir ihn ein, und Sie sehen, was daraus wird — und was nicht.